Brustverkleinerung - Reduktionsmammaplastik
Wann ist eine Brustverkleinerung möglich?
Oft kommen Frauen in unsere Beratung, die unter einer zu großen und damit auch zu schweren Brust leiden. Gerade bei einer zu großen Brust ist häufig nicht nur der ästhetische Aspekt, sondern auch Einschränkungen der Lebensqualität Beweggrund für eine Brustverkleinerung. Hinzu kommen medizinische Aspekte wie Verspannungen im Schulterbereich, Rückenschmerzen und die Belastung der Haut. Mit einer Brustverkleinerung können Folgeschäden aus dieser Fehlbelastung und chronische Schmerzen der Patienten vermieden werden. Bis auf wenige Ausnahmefälle wird erst im Erwachsenenalter operiert. Bei Kinderwunsch kann eventuell auch die Stillfähigkeit eine Rolle spielen - um sicher zu gehen, sollte man den Eingriff auf die Zeit nach der Schwangerschaft verschieben. Wie alle Brustoperationen ist die auch die Brustverkleinerung eine große Herausforderung für den Chirurg/plastischen Chirurg. Ihm wird neben den erforderlichen medizinischen Kenntnissen großes ästhetisches Verständnis abverlangt.
Das passiert bei einer Brustverkleinerung Auch eine Brustverkleinerung wird in Vollnarkose durchgeführt. Wie bereits bei der Bruststraffung beschrieben, wird eine narbenarme Technik mit nur einem Schnitt je Seite angewendet. Der Arzt entfernt den Überschuss an Haut, Gewebe und Fett und bringt die Brustwarzen in ihre neue Position. Obwohl die Brustwarzen nach der neuen Technik sehr selten Durchblutungsstörungen aufweisen, muss man über dieses Risiko aufklären. In ganz seltenen Fällen muss die Brustwarze als Hauttransplantat versetzt werden, dies aber nur in sehr ausgeprägten Fällen der Gigantomastie. Nach der Brustverkleinerung Sie sollten sich darauf einrichten, dass die Brustverkleinerung einen Gesamtkrankenstand von zwei bis drei Wochen mit sich bringt. Für die ersten ein bis zwei Tage bekommen Sie eine elastische Bandage oder einen Gazeverband angelegt sowie kleine Drainagen, um Wundflüssigkeit abzuleiten. In den ersten Tagen nach der Brustverkleinerung sind Schmerzen möglich, dagegen erhalten Sie Schmerzmittel. Mit den Drainagen werden dann auch die Bandagen beziehungsweise der Verband entfernt. Einen speziellen BH müssen Sie allerdings genau wie nach einer Bruststraffung für die nächsten vier Wochen durchgehend tragen. Die Fäden werden nach ungefähr drei Wochen gezogen. Auch nach einer Brustverkleinerung können Sie sich ähnlich pflegen wie nach einer Bruststraffung. Es kann sein, dass Ihre erste Periode nach der Brustverkleinerung Schwellungen und Schmerzen Ihrer Brust verursacht. Auch plötzlich auftretende, reißende Schmerzen können über die nächsten Wochen vereinzelt auftreten. Die Brustwarzen und die Haut des Busens können vorübergehend durch die Schwellung etwas unempfindlicher sein. Das wird sich jedoch in den nächsten Wochen geben. Fazit Generell sind Brustoperationen in der Hand des routinierten Operateurs relativ risikoarme Eingriffe. Ähnlich der Brustraffung gilt auch hier: Die meisten Frauen, die sich zu einer verschönernden Brustverkleinerung entscheiden, haben bereits jahrelang unter ihrem Busen gelitten und sich den Eingriff lange überlegt. Und so sollte es auch sein: Fassen Sie keine überstürzten Entschlüsse, sammeln Sie soviel Informationen wie möglich. Gerne stehen unsere Spezialisten Ihnen für eine ausführliche Beratung zur Verfügung. Auch können Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch darüber aufklären lassen, ob für Sie eine Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung die bessere Alternative ist. Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter "Tel.: 06221 6461-11" Quickcheck
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