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Kryolipolyse | Risiken und Nebenwirkungen - ästhetische Medizin Heidelberg

Kryolipolyse – Risiken und Nebenwirkungen

Sind bei einer Kryolipolyse Risiken und Nebenwirkungen zu erwarten?

Die Behandlung von Fett durch das Vereisen von Fettzellen, auch Kryolipolyse genannt, ist mittlerweile ein in vielen Ländern der Welt umgesetztes Verfahren der ästhetischen Medizin. Das umgangssprachlich bezeichnete „Fett wegfrieren“ ist eine Methode, die nahezu schmerzfrei ist und weniger Risiken in sich birgt als eine operative Behandlung wie z.B. die Fettabsaugung. „Weniger“ bedeutet jedoch nicht, dass es eine hundertprozentige Sicherheit gibt. In seltenen Fällen kann es nach der Behandlung zum Beispiel zu Schwellungen oder Rötungen der Haut kommen. Diese seltenen Begleiterscheinungen sollte in der Regel von allein zurückgehen. Die Haut kann zudem für einige Stunden bis hin zu einigen Tagen dort, wo der Applikator angesetzt wurde, empfindlich auf Druck und sogar Berührungen reagieren.

Schwerwiegender als diese theoretisch möglichen Nebenwirkungen sind die Kontraindikationen. Die nicht-invasive Fettbehandlung durch Kälte stellt erfahrungsgemäß bei ganz bestimmten Kundengruppen eine potenzielle Alternative zu einer Operation dar, um den lästige Fettansammlungen zu Leibe zu rücken – sie ist aber nicht für alle geeignet.

Wer unter starkem bis krankhaftem Übergewicht leidet, der kann leider nicht dieser für die Kryolipolyse geeigneten Kundengruppe zugeordnet werden. Stattdessen sollte der Rat eines Arztes gesucht werden. Falls bei der Gewichtsabnahme die Unterstützung der ästhetischen Medizin gesucht wird, dürfte in dem Fall eher eine Liposuktion in Frage kommen.

Eine Kryolipolyse-Behandlung ist ungeeignet während einer Schwangerschaft und darf nach einem Herzinfarkt, wenn überhaupt, nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt in Erwägung gezogen werden. Das gilt auch für Erkrankungen der Herzkranzgefäße.

Das Lymphsystem spielt bei der Kryolipolyse eine tragende Rolle. Wird die Apoptose (gezieltes und gewolltes Absterben von Zellen) durch die Unterkühlung des Fettgewebes erfolgreich erreicht, so dient das lymphatische System dem Abbau der abgestorbenen Zellen. Wer unter Lymphdrüsenkrebs leidet oder gelitten hat oder wem die Lymphdrüsen entfernt worden sind, sollte deshalb von einer Kryolipolyse Abstand nehmen.

Während die bislang genannten Kontraindikationen recht offensichtlich sind, gibt es auch einige, die nicht gleich auf den ersten Blick nachvollziehbar sind.

Dazu gehören zum Beispiel Erkrankungen des Bindegewebes, Nesselsucht, offene oder entzündete Wunden, Hautleiden und alle Krankheiten, die mit einer langfristigen Cortison-Therapie behandelt werden müssen. Im Zweifelsfall ist es immer besser, vorab den behandelnden Arzt zu konsultieren und sich erst nach seiner Einwilligung zur Kryolipolyse anzumelden.

Wer allgemein als gesund gilt und nicht die aufgelisteten Kontraindikationen vorweist, der kann prinzipiell diese Art der Fettbehandlung in Erwägung ziehen. Die finale Indikation stellt allerdings die behandelnde Person fest. Grundsätzlich muss man sich auf die Kryolipolyse nicht gesondert vorbereiten. Nach der rund einstündigen Behandlungszeit kann zudem in den meisten Fällen der Alltag unmittelbar wie gewohnt wieder aufgenommen werden.

 


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