Schönheitsklinik für ästhetische und kosmetische Chirurgie seit 1993.

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Lipödem behandeln

Ursache, Symptome und OP

Jetzt Lipödem Test durchführen

  • 51087 Behandlungen

  • 28 Jahre Erfahrung

  • seit 1993 Schönheitschirurgie

Lipödem behandeln durch Liposuktion

Ein unförmiger Po, geschwollene Oberschenkel oder dicke Waden – ein Lipödem führt bei Frauen zu auffälligen Fetteinlagerungen, die jeder Diät und jedem sportlichen Bemühen trotzen. Da der Rumpf sowie Hände und Füße nicht betroffen sind, kommt es zu einer ungleichmäßigen Silhouette, bei der die Fettansammlungen an Po, Hüfte, Oberarmen oder Beinen nicht zu den Proportionen des restlichen Körpers passen. Ein Lipödem äußert sich zudem durch Symptome wie Wassereinlagerungen, starke Schmerzen, Schwere-/Spannungsgefühle oder Druckempfindlichkeit der Haut. Mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) kann das Lipödem sichtbar reduziert werden. Das Ergebnis ist ein harmonischeres Erscheinungsbild und eine deutliche Reduktion der Begleiterscheinungen. So können sich betroffene Frauen wieder wohl in ihrem Körper fühlen!

 

 

Fakten zur Liposuktion bei einem Lipödem
Für wen geeignet? Frauen mit der Diagnose Lipödem
Ziel: Linderung der Symptome, Entfernung der Fettzellen aus dem Unterhautfettgewebe
Behandlungsdauer: Abhängig vom Behandlungsumfang zwischen 1 bis 3 Stunden
Betäubung: Lokalanästhetikum oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt: Ein bis zwei Nächte
Nachsorge: 1 Woche, 2 Wochen, 6 Monate und 12 Monate nach Behandlung
Gesellschaftsfähig: Nach ein bis zwei Wochen
Urlaubsempfehlung: 7 Tage
Mögliche kurzzeitige Behandlungsfolgen: Hämatome (Blaue Flecken), Schwellungen
Häufigste Komplikation: Uneinheitliches Hautbild oder Entstehung von Dellen
Schmerzen nach Behandlung: Ähnlich wie bei einem Muskelkater
Was tun bei Schmerzen nach der Behandlung? Bei Bedarf schmerzstillende Medikamente
Kosten: Ab 2.100 Euro

Die hier aufgeführten Preise sind Richtwerte. Erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch können die Kosten der Behandlung verlässlich festgelegt werden, abhängig von den individuellen Umständen.

Lipödem-Test

Lipödem erkennen, Vorgehensweisen planen.

Mit unserem einfachen Lipödem-Test unterstützen wir Sie dabei, eine Lipödem-Erkrankung zu erkennen und geben Ihnen Anhaltspunkte zur weiteren Vorgehensweise.

Schritt 1 von 8:

Was ist ein Lipödem?

Bei einem Lipödem handelt es sich um eine chronische, progrediente (voranschreitende) und schmerzhafte Funktions- und Verteilungsstörung des Unterhaut-Fettgewebes, die in erster Linie an den Hüften, dem Po, den Beinen und in manchen Fällen auch an den Armen – aber nicht an Rumpf, Füßen und Händen – auftritt.

Es sind fast nur Frauen davon betroffen. Es geht ihr immer eine hormonelle Veränderung im Körper voraus, die etwa durch die Pubertät, eine Schwangerschaft oder das Klimakterium (Wechseljahre) hervorgerufen wird. Bei Männern wird die Fettverteilungsstörung nur dann beobachtet, wenn sie unter einer hormonellen Störung, bspw. aufgrund einer Lebererkrankung, leiden.

lipoedem 1

Abb 1: Normales Fettgewebe
1) = Epidermis (Oberhaut)   2) = Dermis (Lederhaut)   3) = Subcutis (Unterhaut)

lipoedem 2

Abb 2: Lipödem
Das Fettgewebe liegt als feste Läppchen in der Unterhaut vor.

Ursachen & Entstehung eines Lipödems

Was die Vermehrung und Vergrößerung der Fettzellen auslöst und warum nur bestimmte Körperregionen erkrankt sind, ist bisher leider noch nicht umfassend erforscht. Es gibt unter Spezialisten aber Vermutungen, welche Faktoren die Entstehung fördern:

  • Hormonelle Einflüsse: Beim Lipödem handelt es sich um eine Erkrankung, die (fast) nur Frauen betrifft und die in der Regel nach einer hormonellen Veränderung im Körper ausbricht. Daher gehen Experten davon aus, dass eine hormonelle Störung Einfluss auf die Entstehung hat.
  • Genetische Veranlagung: Auch eine genetische Vorbelastung scheint bei der Lipödem-Entwicklung eine Rolle zu spielen, da oftmals eine Krankheitshäufung unter den weiblichen Mitgliedern einer Familie beobachtet werden kann.

Von einem Lipödem können sowohl normalgewichtige als auch Frauen mit Übergewicht betroffen sein. Mangelnde Bewegung oder eine falsche Ernährung gehören nach aktuellem Kenntnisstand aber nicht zu den auslösenden Faktoren.

Auftreten einer Lipödem-Erkrankung

Ein Lipödem entwickelt sich in der Regel symmetrisch an beiden Beinen oder Armen. Meist beginnt es an Po, Hüfte und Oberschenkel und setzt sich dann zum Unterschenkel fort. Hände, Füße und der Rumpf sind von der Entwicklung ausgenommen. Insgesamt entsteht so ein ungleichmäßiges Äußeres. Oberkörper und Unterkörper wirken dabei oftmals so, als würden sie nicht zusammengehören. Dies zeigt sich in den unterschiedlichen Konfektionsgrößen für Ober- und Unterkörper: Während bei den Oberteilen bspw. die Größe 36 ausreicht, müssen Hosen deutlich größer, etwa in Größe 42 getragen werden.

lipoedem koerperstellen

Abb: Körperstellen, an denen ein Lipödem auftreten kann
1) Arme (Oberarme)
2) Po (Gesäß-Region bis zur Taille)
3) Oberschenkel (bis zur Hüftregion)
4) Unterschenkel

Lipödem-Typen

Abhängig davon, welches Körperareal betroffen ist, nehmen Experten eine Unterscheidung in mehrere Lipödem-Typen vor:

  • Typ 1: Von einem Typ-1-Lipödem wird gesprochen, wenn vor allem Po, Hüfte und Oberschenkel betroffen sind. Umgangssprachlich wird dann auch von Reiterhosen gesprochen.
  • Typ 2: Bei einem Typ-2-Lipödem reicht das Lipödem bis zu den Knien und es bilden sich auch Unterhautfettablagerungen auf den Innenseiten der Knie. Diese können zu überhängenden Hautlappen führen. In diesem Zusammenhang spricht man oftmals auch vom Bundhosentyp.
  • Typ 3: Liegt ein Lipödem vom Typ 3 vor, sind zusätzlich auch die Unterschenkel betroffen. Hier werden umgangssprachlich die Begriffe Pumphosentyp oder Ganzbeintyp genutzt.
  • Typ 4: Bei diesem Typ sind sowohl die Arme als auch die Beine von der Fettverteilungsstörung betroffen.
  • Typ 5: Hier tritt zusätzlich zum jahrelang vorhandenen Lipödem ein sekundäres Lymphödem (Lipolymphödem) auf.

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Drei Lipödem-Stadien

Je nach Ausprägung des Lipödems wird eine Unterscheidung in drei Stadien oder Stufen vorgenommen. Die einzelnen Stadien lassen sich nicht scharf voneinander abtrennen, sondern gehen fließend ineinander über. Die genaue Entwicklung unterscheidet sich von Patientin zu Patientin und lässt sich vorab nicht vorhersagen. Manchmal dauert es Jahre, bis es sich von einer Stufe in die nächste entwickelt, in anderen Fällen schreitet die Krankheit innerhalb kurzer Zeit voran.

  • Stadium 1: In der ersten Stufe entsteht aufgrund der ungleichmäßigen Verteilung von Fettgewebe ein Missverhältnis zwischen Rumpf und Beinen (oder Armen). Das Fettgewebe bildet im Stadium 1 feine Knoten und Dellen (Orangenhaut) und ist druckempfindlich. Die Haut ist oberflächlich noch glatt.
  • Stadium 2: Schreitet das Lipödem weiter voran, werden die Proportionen zwischen dem Rumpf und den betroffenen Stellen im Stadium 2 noch ungleichmäßiger, zudem bilden sich im Fettgewebe größere Knoten, die Haut bekommt Dellen und wird ungleichmäßig (Matratzenhaut).
  • Stadium 3: Im fortgeschrittenen Stadium ist das Fettgewebe der Unterhaut stark vermehrt, das Gewebe ist verhärtet, bildet Furchen und großlappige Überhänge an Händen, Füßen, Knien oder Oberschenkeln (Wammenbildung). Die Bewegungsfreiheit ist in Stadium 3 stark eingeschränkt und es kommt zu einer Veränderung des Gangbildes.

Symptome einer Lipödem-Erkrankung

Bei einer Lipödem-Erkrankung kommt es zu einer Zunahme und Vergrößerung von Fettzellen in der Unterhaut an Po, Hüfte, Beinen und / oder Armen. Das schwammige, vermehrte Fettgewebe lässt sich weder durch Sport noch durch eine Diät oder gesunde Ernährung reduzieren. Zusätzlich kommt es zu einer Durchlässigkeit der Gefäße. Dadurch lagert sich zusätzlich Wasser im Gewebe ein, was die Bildung von Ödemen mit sich bringt, da das Lymphsystem mit dem Abtransport des Wassers überfordert ist.

Zu den weiteren Anzeichen gehören:

  • Druckempfindlichkeit der Haut
  • Spannungsschmerzen
  • Neigung zu Hämatomen (blaue Flecken)
  • Cellulite
  • Geschwollene, schwere Beine
  • Kältegefühl an Armen / Beinen
  • Erschöpfung und Abgeschlagenheit
  • Hautentzündungen oder Infektionen in den Hautfalten oder unter den Hautlappen

Die auftretenden Beschwerden werden durch den Einfluss von Wärme (bspw. durch warmes Wetter oder Saunabesuche), langes Stehen oder Sitzen sowie im Tagesverlauf verstärkt. Typisch ist, dass das Hochlagern der Beine keine Linderung verschafft. Es kommt zudem oftmals zu Problemen beim Laufen oder Treppensteigen.

Neben den akuten Symptomen kann die Erkrankung auch langfristige Auswirkungen auf den Körper haben. Denn ein ausgeprägtes Lipödem kann zu einer Veränderung des Gangs, zu Fehlstellungen (Entwicklung von X-Beinen) und zum vorzeitigen Verschleiß der Gelenke führen. Unbehandelt kann es zu einer Schädigung des Lymphsystems kommen und es kann sich zusätzlich ein Lymphödem entwickeln.

lipoedem symptome

Abb.1: Äußere Merkmale eines Lipödems
1) Proportionen passen nicht
2) Blaue Flecken
3) Deutliche Kalibersprünge
4) Keine Schwellungen sichtbar

lipoedem symptome

Abb.2: Interne Symptome eines Lipödems
1) Schwere Arme / Schwere Beine
2) Stechender Schmerz
3) Druckschmerz

Psychische Belastung für Betroffene

Neben den physischen Auswirkungen kann die Erkrankung auch einen großen Einfluss auf die Psyche haben. Die sichtbaren Veränderungen des Äußeren können Schamgefühle oder sogar Ekel vor dem eigenen Körper hervorrufen. Der lange Leidensweg bis zur richtigen Diagnose, fehlgeschlagene Behandlungsversuche oder die Erfolglosigkeit von Sport oder Diäten belasten zusätzlich. Hinzu kommen die Reaktionen des Umfeldes oder von Fremden. Das kann von gut gemeinten Ratschlägen oder Ernährungstipps bis zu beleidigenden und verletzenden Kommentaren reichen. All diese Faktoren sowie die andauernden Schmerzen können dazu führen, dass Betroffene sich zurückziehen, soziale Kontakte meiden oder gar eine Depression entwickeln.

 

Echte Patienten und Ihre Erfahrungen

Von Mensch zu Mensch.

Erfahrungsberichte von unseren Patientinnen und Patienten bestärken unsere Klinik-Philosophie und zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ihr Wohlbefinden ist für uns eine Herzensangelegenheit. Somit möchten wir Ihnen mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards, innovativen Behandlungsmethoden, hochmoderner Medizintechnik und top qualifizierten Chirurgen und Ärzten sowie einem freundlichen Fachklinikpersonal ein positives Erlebnis in unserer Schönheitsklinik bieten.

Wer kann uns und unsere Arbeit besser beschreiben als unsere Patienten? Echte Rezensionen zu unseren Behandlungen in der Klinik helfen potenziellen Neupatienten eine geeignete Entscheidung zu treffen.

Diagnose „Lipödem“

Die meisten Patienten haben bereits einen langen Leidensweg und unzählige Arztbesuche hinter sich gebracht, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Merkmale eines Lipödems Ähnlichkeiten mit denen anderer Erkrankungen (bspw. Adipositas) aufweisen und daher die Erkrankung oftmals nicht richtig diagnostiziert wird. Umso wichtiger ist es, einen Arzt zu finden, der sich auf dem Gebiet auskennt. Hier sind unter anderem Phlebologen (Venenfacharzt) oder Lymphologen (Lymphfacharzt) die richtigen Ansprechpartner.
Es gibt bisher weder eine Blutuntersuchung noch ein bildgebendes Verfahren zur Diagnose eines Lipödems. Die Diagnostik umfasst daher in der Regel folgende Punkte:

  • Anamnese: Diese beinhaltet die Erhebung der Krankengeschichte und der bisher erfolgten Behandlungsversuche. Hier ist auch von Bedeutung, ob in der Familie ähnliche Erkrankungen vorliegen und ob die Erkrankung erstmalig in einer Phase der hormonellen Umstellung aufgetreten ist. Auch die Erfassung des Body-Mass-Index oder der Waist-Height-Ratio kann für die Beurteilung des Behandlungsverlaufes sinnvoll sein.
  • Blickdiagnose: Erfahrene Ärzte können das Krankheitsbild oftmals schon bei der äußeren Betrachtung durch die auffälligen ungleichmäßigen Proportionen sowie das Hautbild erkennen.
  • Tastbefund: Durch das Abtasten der Areale kann der behandelnde Arzt während der Untersuchung die Verdickungen im Gewebe ertasten.
  • Sonographie: Zur Bestätigung der Diagnose kann zusätzlich eine Ultraschall-Untersuchung des Gewebes hilfreich sein.
  • Paradoxer Kneif-Test (Pinch-Test): Bei Lipödem-Patienten führt das Kneifen in die Haut am Innenschenkel meist zu geringeren Schmerzen als an der Außenseite des Oberschenkels. Bei gesunden Patienten ist dies genau umgekehrt.
  • Stemmer-Zeichen: Um ein Lipödem von einem Lymphödem zu unterscheiden, kann das Stemmer-Zeichen als Testung herangezogen werden. Hierbei wird versucht, die Hautfalte am zweiten Fußzeh oder Finger anzuheben. Ist dies gar nicht oder nur schwer möglich, weil das Gewebe verhärtet ist, ist der Test positiv, was für ein Lymphödem spricht. Ist der Test negativ, weist das darauf hin, dass es sich bei dem Krankheitsbild um ein Lipödem handelt.

Abgrenzung von anderen Krankheitsbildern

Die Lipödem-Diagnose ist auch deshalb so schwierig, da sich die Beschwerden auch bei anderen Erkrankungen finden lassen. Zudem kann es auch zu einem kombinierten Auftreten der Erkrankungen kommen.

  • Lipohypertrophie: Bei einer Lipohypertrophie kommt es zwar ebenfalls zur symmetrischen (beidseitigen) Vermehrung des Umfangs der Beine und des Gesäßes, jedoch liegt dieser an einer Vergrößerung vorhandener Fettzellen, nicht an einer hormonell bedingten Verteilungsstörung. Zudem hat die Patientin keine weiteren körperlichen Beschwerden wie bspw. Druckempfindlichkeit oder Schmerzen.
  • Adipositas: Ein Lipödem wird oftmals fälschlicherweise mit einer Adipositas (Fettleibigkeit) verwechselt, gerade, wenn die Patientinnen zusätzlich unter Übergewicht leiden.
  • Lymphödem: Bei einem Lymphödem sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe, da der Abtransport über das Lymphsystem gestört ist.
  • Lipolymphödem: Bleibt ein Lipödem unbehandelt, kann dies dazu führen, dass das Lymphsystem Flüssigkeiten nicht mehr abtransportieren kann und sich zusätzlich zum Lipödem noch ein sekundäres Lymphödem entwickelt. Hier sprechen Mediziner von einem Lipolymphödem (Lipo-Lymphödem).
Lypohypertophie
Betroffene Körperregion Po und Beine
Vermehrung des Fettgewebes symmetrisch
Druckempfindlichkeit nein
Hämatome Neigung zu Hämatomen möglich
Ödeme
(Wassereinlagerungen)
Keine Neigung zu Ödemen
Lipödem
Betroffene Körperregion Extremitäten (Hände und Füße sind ausgenommen), Po und Hüfte
Vermehrung des Fettgewebes symmetrisch
Druckempfindlichkeit ja
Hämatome Neigung zu Hämatomen
Ödeme
(Wassereinlagerungen)
Starke Neigung zu Ödemen
Adipositas
Betroffene Körperregion Ganzer Körper
Vermehrung des Fettgewebes insgesamt gleichmäßige Verteilung am ganzen Körper
Druckempfindlichkeit nein
Hämatome Keine Neigung zu Hämatomen
Ödeme
(Wassereinlagerungen)
Es kann zu Ödemen kommen
Lymphödem
Betroffene Körperregion Bein oder Arm (inkl. Fuß der Hand)
Vermehrung des Fettgewebes einseitig
Druckempfindlichkeit nein
Hämatome Keine Neigung zu Hämatomen
Ödeme
(Wassereinlagerungen)
Es kommt zu Ödemen

Beratung & Voruntersuchung

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung!

Falls Sie sich für eine Lipödem-Behandlung interessieren, informieren wir Sie gerne in einem ersten und unverbindlichen Beratungsgespräch ausführlich über Ihre Möglichkeiten und die von uns verwendeten Methoden. Wir besprechen mit Ihnen Ihre persönliche Situation, medizinische Vorgeschichte und gehen auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein.

Behandlungsmöglichkeiten bei einem Lipödem

Da es sich bei einem Lipödem um eine chronische Erkrankung handelt, deren genaue Ursache noch nicht erforscht wurde, ist das Behandlungsziel nicht die Heilung der Erkrankung, sondern eine Linderung der Symptome und eine Vermeidung von Komplikationen wie Hautinfektionen oder Gelenkschäden. Zudem soll der Krankheitsverlauf deutlich verlangsamt oder ganz gestoppt werden. Je früher die Therapie dabei einsetzt, desto größer sind die Erfolgschancen. Bei den Behandlungsmöglichkeiten kann zwischen konservativen Methoden und der operativen Therapie unterschieden werden. Die Behandlungsmethoden schließen einander nicht aus, sondern werden in vielen Fällen kombiniert genutzt.

Konservative Maßnahmen zur Lipödem-Therapie

Die konservative Therapie zielt darauf ab, die angestaute Flüssigkeit aus dem Gewebe abzutransportieren (Entstauung), die Symptome zu lindern und im Anschluss das Ergebnis zu erhalten, also ein Voranschreiten der Krankheit zu unterbinden. Hierfür kommt die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) zum Einsatz, die aus mehreren Bausteinen besteht. Wichtig für den Erfolg ist eine konsequente und dauerhafte Umsetzung der Therapie.

  • Manuelle Lymphdrainage: Durch den regelmäßigen Besuch beim Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung soll mithilfe gezielter Handgriffe die Entwässerung des Gewebes über das Lymphsystem angeregt werden.
  • Kompressionstherapie: Bei der Kompressionstherapie wird mit spezieller Kompressionsbekleidung in Flächenstrick (Kompressionsstrümpfe, Kompressionsbolero) Druck auf die erkrankten Körperpartien ausgeübt, um die Entwässerung zu fördern und die Neubildung von Ödemen zu verhindern.
  • Bewegungsübungen: Um die Schwellungen zu verringern und die Beweglichkeit zu erhalten, gibt es spezielle Bewegungsübungen (Bewegungstherapie). Diese werden zunächst von einem Physiotherapeuten angeleitet und sollen dann zu Haus regelmäßig durchgeführt werden.
  • Ernährung: Eine Diät hilft nicht, um die Fettverteilungsstörung zu behandeln oder zu beseitigen. Daher sollte einfach nur auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung geachtet werden. Tritt ein Lipödem allerdings in Kombination mit starkem Übergewicht auf, kann auch eine Ernährungsumstellung sowie eine Reduktion des Gewichts zu einem mehr an Bewegungsfreiheit und einer Entlastung des Gewebes und der Gelenke führen.
  • Pflege der Haut: Insbesondere im fortgeschrittenen Stadium kann es zu überhängenden Hautlappen (Wammen) und tiefen Hautfalten kommen. Hier ist eine umfassende Pflege der Haut wichtig, um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden.
  • Sport: Viele Betroffene meiden aufgrund starker Schmerzen oder der psychischen Belastung sportliche Aktivitäten, was langfristig zu einer noch größeren Einschränkung der Beweglichkeit führt. Dabei kann regelmäßiger Sport dabei helfen, die eigene Mobilität dauerhaft zu erhalten. Dazu sollten Sportarten ohne erhöhtes Verletzungsrisiko oder ruckartige Bewegungen gewählt werden. Es empfehlen sich sportliche Aktivitäten mit weichen Bewegungen im Wasser (Aqua Joggen oder Schwimmen), Joggen, Radfahren oder Walken. Auch regelmäßige längere Spaziergänge fördern die Beweglichkeit.

Eine Lipödem-Erkrankung kann auch die Psyche belasten. Umso wichtiger ist es, sich nicht nur medizinische Hilfe für die körperlichen Beschwerden, sondern auch professionelle psychologische Unterstützung und Beratung zu suchen.

Operative Maßnahme – die Liposuktion

Alle konservativen Maßnahmen haben gemeinsam, dass sie zwar zur Reduktion der Beschwerden oder der Verlangsamung des Krankheitsverlaufs eingesetzt werden können, sie aber keinerlei Auswirkungen auf das bereits vermehrte Fettgewebe haben. Die äußerliche Veränderung des Körpers lässt sich damit nicht rückgängig machen. Um die vorhandenen krankhaften Fettansammlungen wieder loszuwerden, muss eine operative Entfernung mithilfe einer Fettabsaugung durchgeführt werden. Der risikoarme Eingriff ermöglicht dabei eine sanfte und dauerhafte Entfernung der krankhaften Fettzellen und bringt ein nachhaltiges Ergebnis für die Patienten:

  • Positive Veränderung des Erscheinungsbildes: Durch die Fettabsaugung erhalten Patientinnen wieder ein schlankeres und harmonischeres Erscheinungsbild. Denn nicht nur der Umfang an den betroffenen Körperregionen nimmt durch den Eingriff ab. Auch die Proportionen zwischen Ober- und Unterkörper werden wieder gleichmäßiger und stimmiger, was für viele Frauen ein neues Lebens- und Selbstwertgefühl mit sich bringt.
  • Deutliche Reduktion der Beschwerden: Durch die Entfernung der Fettzellen werden die Wassereinlagerungen reduziert, der Druck auf das Gewebe nimmt ab, Schwellungen gehen zurück und das Lymphsystem wird entlastet. Schmerzen, Druckempfinden und die Neigung zu Hämatomen nehmen deutlich ab oder verschwinden ganz.
  • Mehr Bewegungsfreiheit: Lipödem-Patientinnen gewinnen durch eine Fettabsaugung zudem wieder deutlich an Bewegungsfreiheit. Die Gelenke werden entlastet und Bewegungen fallen wieder deutlich leichter. So könnten auch Langzeitschäden im Gangbild vermieden werden.
  • Verbessertes Hautbild: Die Reduktion des Fettgewebes bewirkt eine Abnahme der Dellen in der Haut, oftmals wird auch die Orangenhaut reduziert. Durch die Volumenabnahme und die damit einhergehende Reduktion der Hautfalten kommt es weniger zu Hautentzündungen und die Haut lässt sich insgesamt besser pflegen.
  • Psychische Entlastung: Durch die Linderung der Schmerzen und insbesondere auch durch die Veränderung des Erscheinungsbildes hilft eine Fettabsaugung dabei, nicht nur die physischen, sondern auch die psychischen Auswirkungen der Krankheit deutlich zu reduzieren.

Langanhaltendes Ergebnis

Eine Liposuktion führt zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden und einer Verbesserung des Erscheinungsbildes. Zudem wird durch die Vermehrung der Fettzellen der Krankheitsverlauf deutlich verlangsamt und in vielen Fällen sogar ganz unterbrochen. Viele Patientinnen benötigen nach der Operation nur noch eine reduzierte oder gar keine konservative Weiterbehandlung mehr. Nach der Operation sollten Patientinnen aber auf ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung achten, um eine Zunahme der Fettzellen zu vermeiden.

Wichtig ist aber zu wissen, dass die Erkrankung mit einer operativen Therapie nicht vollständig beseitigt werden kann. Da es sich um eine chronische Krankheit handelt, deren Ursachen noch nicht abschließend erforscht sind und es zudem noch keine Langzeitstudien dazu gibt, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, wie lange das Ergebnis der operativen Therapie anhält und ob die Operation nach einigen Jahren wiederholt werden muss.

Straffung der Haut

In manchen Fällen können nach einer Fettabsaugung Straffungsoperationen notwendig werden. Insbesondere bei ausgeprägten Befunden und mehrfachen Liposuktionen reichen die natürlichen Rückstellkräfte des Bindegewebes oftmals nicht mehr aus, um die Haut wieder zu straffen. Dadurch verbleibt überschüssige Haut in den behandelten Körperregionen.

Durch eine Oberschenkel- oder Oberarmstraffung kann die Haut entfernt werden, um ein straffes und ästhetisches Gesamtbild zu erreichen.

Die Wahl des Chirurgen

Wenn Sie sich für eine Fettabsaugung interessieren, sollten Sie bei der Suche nach dem passenden Chirurgen für Ihr Anliegen einiges beachten. Zwar bieten viele Kliniken Fettabsaugungen an, doch nicht alle ästhetischen Chirurgen verfügen über Erfahrung mit dem Krankheitsbild Lipödem und den damit einhergehenden Besonderheiten. Das sollten Sie bei der Wahl des behandelnden Chirurgen unbedingt berücksichtigen.

Zudem sollte vor der eigentlichen Therapie ein umfassendes Beratungsgespräch stattfinden, in dem der behandelnde ästhetische Chirurg sich über Ihren Krankheitsverlauf informiert, die betroffenen Stellen begutachtet, Sie umfassend über den Ablauf der Operation aufklärt und auch über die Behandlungsrisiken spricht. Außerdem sollte es die Möglichkeit für Rückfragen geben und eine ausführliche Information über die anfallenden Kosten stattfinden.

Ausführliche Informationen zum Ablauf, den Risiken, Nebenwirkungen und was es davor und danach zu beachten gilt, finden Sie in unserem Beitrag „Liposuktion“.

proaesthetic - Schönheitsklinik für plastische & ästhetische Chirurgie

Weil es um Sie geht!

In einer der renommiertesten Schönheitskliniken Deutschlands steht Ihnen hier das komplette Behandlungsspektrum der Schönheitschirurgie zur Verfügung. Bereits seit 1993. Verlieben Sie sich neu in Ihren eigenen Körper!

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Unsere Experten für Ihre Behandlung

Wenn betroffene Frauen für eine Therapie zu uns in die Klinik proaesthetic kommen, haben sie meist schon einen langen Leidensweg hinter sich gebracht. Dazu gehören oftmals Fehldiagnosen, nicht zufriedenstellende Behandlungen, aber auch fehlendes Verständnis für die belastende Situation im eigenen sozialen Umfeld.

In Dr. med. Michael Pees und Dr. med. Franziska Eisenbrandt finden unsere Patientinnen bei der proaesthetic erfahrene Ärzte und Ansprechpartner, die Betroffene dank langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Lipödemen individuell und einfühlsam zu den Therapiemöglichkeiten beraten und sie bestmöglich behandeln können.

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Dr. med. Michael Pees

Ärztlicher Leiter, Facharzt für Chirurgie

Dr. med. Michael Pees praktiziert seit mehr als 35 Jahren und ist Leitender Arzt der Klinik proaesthetic in Heidelberg. Er studierte und promovierte an der Universität Heidelberg und entschied sich danach für den Fachbereich Chirurgie, in dem er im Jahr 1993 erfolgreich die Facharztprüfung ablegte. Er bildete sich in im Laufe seines Berufslebens in verschiedenen Workshops, Tagungen und Hospitationen weltweit weiter, um seinen Patientinnen und Patienten jederzeit Behandlungen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft anbieten zu können.

Dr. Pees ist Spezialist im Bereich der Liposuktion und kann dank seiner umfassenden Expertise und jahrzehntelangen Erfahrung Lipödem-Patienten auf ihrem Behandlungsweg bestmöglich beraten und behandeln.

proaesthetic heidelberg dr med Franziska Eisenbrandt

Dr. med. Franziska Eisenbrandt

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Frau Dr. med. Franziska Eisenbrandt schloss ihr Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Jahr 2012 ab und promovierte dort zwei Jahre später. Nach ihrem Studium spezialisierte sich Dr. Eisenbrandt an verschiedenen Kliniken auf den Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, in dem sie 2020 erfolgreich die Facharztprüfung ablegte. Vor ihrer Tätigkeit bei der proaesthetic war Dr. Eisenbandt Oberärztin im Fachbereich Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie am medius KLINIKUM Nürtingen und betreute dort eine Sprechstunde für Lipödem-Betroffene.

Frau Dr. Eisenbrandt ist Mitglied in der Lipödem-Gesellschaft und steht in unserer Klinik proaesthetic Lipödem-Patientinnen mit ihrem umfangreichen Fachwissen und ihrer jahrelangen Erfahrung in der Beratung und Behandlung von Lipödemen mit viel Einfühlungsvermögen zur Seite.

Für ein neues Körpergefühl

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Wir haben in unserer Klinik proaesthetic schon viele Patientinnen mit der Diagnose Lipödem behandelt und Ihnen zu einem neuen Lebensgefühl verholfen. Wenn auch Sie sich für eine Behandlung in unserer modernen Klinik in Heidelberg interessieren, vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin mit uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Lipödem

Im Folgenden beantworten Frau Dr. Eisenbrandt und Herr Dr. Pees häufig gestellte Fragen zum Thema.

  • Wie entsteht ein Lipödem?

    Dr. Eisenbrandt: Die Ursachen, die zu der Fettverteilungsstörung führen, sind bisher noch nicht vollständig erforscht. Spezialisten gehen davon aus, dass hormonelle Einflüsse und eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen.

  • Lässt sich ein Lipödem heilen?

    Dr. Pees: Es handelt sich um eine chronische Krankheit, eine dauerhafte Heilung ist daher nicht möglich. Die Behandlung zielt darauf ab, das Voranschreiten der Krankheit zu bremsen oder dauerhaft zum Erliegen zu bringen.

  • Kann ich einem Lipödem vorbeugen?

    Dr. Pees: Es gibt zwar Vermutungen, was ein Lipödem auslösen kann, die genauen Ursachen sind aber leider noch nicht ausreichend erforscht. Daher sind auch mögliche vorbeugende Maßnahmen noch nicht bekannt.

    Sobald Sie aber Veränderungen an Ihrem Körper wahrnehmen, die auf eine Erkrankung hinweisen, sollten Sie frühzeitig einen Facharzt zur Abklärung aufsuchen. Denn je früher die Diagnose gestellt wird, desto schneller kann eine passende Therapie eingeleitet werden.

  • Wie wird ein Lipödem behandelt?

    Dr. Eisenbrandt: Es gibt zwei Therapieansätze, die meist auch kombiniert oder ergänzend genutzt werden. Bei der konservativen Therapie ist das Ziel, die Beschwerden zu lindern und das Voranschreiten der Krankheit zu bremsen. Zu den konservativen Maßnahmen gehört die physikalische Entstauungstherapie, die die Manuelle Lymphdrainage beinhaltet. Die Beseitigung der Fettansammlung lässt sich damit jedoch nicht erreichen. Dies ist nur durch einen chirurgischen Eingriff (Fettabsaugung) möglich, bei der die entarteten Fettzellen entfernt werden. So lassen sich nicht nur die Symptome und Beschwerden deutlich reduzieren oder gar ganz beseitigen, sondern auch das Erscheinungsbild der Patientin positiv und harmonisch verändern.

  • Wie viele Menschen sind an einem Lipödem erkrankt?

    Dr. Eisenbrandt: Neueste Studien haben ergeben, dass etwa 3,8 Millionen Frauen in Deutschland darunter leiden.

  • Welcher Arzt sollte bei einem Lipödem aufgesucht werden?

    Dr. Pees: Es sollte ein Spezialist aufgesucht werden, der sich auf diesem Gebiet auskennt. Dies kann bspw. ein Phlebologe (Venenfacharzt) oder ein Lymphologe (Lymphfacharzt) sein. Wenn Sie sich für eine Liposuktion entscheiden, sollten Sie bei der Wahl des ästhetischen Chirurgen unbedingt darauf achten, dass er sich mit dem Krankheitsbild auskennt und Sie diesbezüglich auch umfassend beraten kann.

  • Welche Sportarten eignen sich bei einem Lipödem?

    Dr. Eisenbrandt: Sportliche Aktivitäten können zwar nicht dabei helfen, die Fettpolster in den betroffenen Arealen abzubauen, sie können aber die Beweglichkeit fördern und erhalten. Dazu eignen sich verletzungsarme Sportarten, die ohne ruckartige Bewegungen auskommen. Dazu gehören Schwimmen, Aqua Jogging, Wassergymnastik, Joggen, Walken oder Radfahren.

  • Wie viel Fett kann mithilfe einer Fettabsaugung entfernt werden?

    Dr. Pees: Das kommt immer auf den individuellen Fall an und lässt sich vorab keineswegs pauschal beantworten. Je nach Ausgangssituation und Behandlungsumfang können 7 bis 8 Liter Fett abgesaugt werden.

  • Hilft eine Diät bei einer Lipödem-Diagnose?

    Dr. Pees: Nein, die Fettansammlungen im Unterhaut-Fettgewebe lassen sich durch eine Diät, gesunde Ernährung oder Sport nicht beseitigen.

  • Wie läuft eine Lipödem-OP ab?

    Dr. Pees: Wenn Sie sich für eine Lipödem-OP interessieren, finden Sie in unserem Themenbereich Liposuktion ausführliche Informationen über die verschiedenen Methoden, den Ablauf des Eingriffes, die OP-Dauer, mögliche Risiken, wichtige Voraussetzungen, die Vorbereitung und Nachbehandlung.

  • Was kostet eine Fettabsaugung?

    Dr. Eisenbrandt: Eine seriöse Aussage zu den Kosten lässt sich immer erst nach einem eingehenden Beratungsgespräch und einer Begutachtung der zu behandelnden Stelle treffen. Erst dadurch kann der Arzt oder die Ärztin feststellen, wie umfangreich der chirurgische Eingriff sein wird. Wir informieren Sie in unserer Klinik in einem unverbindlichen Beratungsgespräch selbstverständlich ausführlich zu den anfallenden Kosten und erstellen Ihnen einen transparenten Kostenplan.

  • Werden die Kosten für eine Liposuktion von der Krankenkasse übernommen?

    Dr. Pees: Seit 2020 werden die Kosten einer Liposuktion in schweren Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen, erfragen Sie am besten direkt bei Ihrer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Reicht eine Liposuktion für die Behandlung eines Lipödems aus?

    Dr. Eisenbrandt: In manchen Fällen können mehrere Sitzungen notwendig werden. Wie viele Sitzungen notwendig sind, ist immer individuell davon abhängig wie weit das Lipödem bereits fortgeschritten ist. Einer operativen Lipödem-Therapie sollte immer eine ausführliche Untersuchung, Beratung und Behandlungsplanung vorausgehen, in der dann auch die Anzahl der notwendigen Sitzungen festgelegt wird.

  • Wie kann ich erkenne, ob ich unter einem Lipödem leide?

    Dr. Eisenbrandt: Wir haben Ihnen einen Fragenkatalog zusammengestellt, der Ihnen einen ersten Anhaltspunkt bieten kann, ob Sie selbst erkrankt sind. Je mehr Fragen sie mit ja beantworten, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Erkrankung vorliegt. Bitte beachten Sie, dass dies nur ein erster Hinweis sein kann. Für eine genaue und differenzierte Diagnose sollten Sie einen erfahrenen Arzt aufsuchen.

    • Leiden Sie unter dicken Beinen / Armen, die sich durch Sport oder Diäten nicht verändern?
    • Nimmt der Umfang an den betroffenen Körperstellen zu, während Ihr restlicher Körper sich nicht verändert?
    • Nehmen Sie ein proportionales Ungleichgewicht zwischen Ihren Extremitäten und Ihrem Rumpf wahr?
    • Leidet jemand in Ihrer Familie unter einem Lipödem?
    • Leiden Sie unter X-Beinen?
    • Leiden sie unter Orangenhaut an den Beinen / Armen?
    • Haben Sie häufig blaue Flecken in den betroffenen Arealen?
    • Leiden Sie unter Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühlen oder gar Schmerzen an Armen oder Beinen, wenn Sie die Haut berühren oder eindrücken?
    • Fühlen sich Ihre Arme oder Beine schwer an (bspw. auch bei langem Stehen oder Sitzen)?
    • Schwellen Ihre Arme oder Beine im Tagesverlauf an?
    • Haben Sie Schmerzen beim Treppensteigen oder wenn Sie länger gestanden oder gesessen haben?
    • Nehmen die Beschwerden nicht ab, wenn Sie die Beine hochlegen?
    • Leiden Sie unter Erschöpfung oder Abgeschlagenheit?